Page 16 - MAO TSE-TUNG AUSGEWÄHLTE WERKE Band IV .indd
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                Widerstandskrieg wurde mit dem Blut und den Opfern des Volkes
                erkauft, er muß ein Sieg des Volkes sein, seine Früchte müssen dem
                Volk zufallen. Was Tschiang Kai-schek betrifft, verhielt er sich passiv
                im Widerstandskrieg, war aber aktiv gegen die Kommunisten. Er war
                ein Hemmschuh im Widerstandskrieg des Volkes. Dennoch kommt
                jetzt dieser Hemmschuh daher und will die Früchte des Sieges mono-
                polisieren; er will, daß China nach dem Sieg im Widerstandskrieg wie-
                der zu dem alten Vorkriegszustand zurückkehre, duldet nicht die ge-
                ringste Veränderung. Infolgedessen ist es zum Kampf gekommen.
                Genossen! Das ist ein sehr ernster Kampf.
                    Daß die Früchte des Sieges im Widerstandskrieg dem Volk gehören
                sollen, ist eine Sache; aber in wessen Hände die Früchte des Sieges
                schließlich fallen werden, ob sie dem Volk zufallen werden, das ist eine
                andere Sache. Man darf nicht annehmen, daß alle Früchte des Sieges
                mit Bestimmtheit in die Hände des Volkes fallen werden. Eine Anzahl
                großer Pfirsiche, wie z. B. Schanghai, Nanking, Hangdschou und andere
                Großstädte, werden von Tschiang Kai-schek geraubt werden. Tschiang
                Kai-schek hat sich mit dem USA-Imperialismus verschworen, und sie
                sind in diesen Städten in der Übermacht, während das revolutionäre
                Volk vorerst im wesentlichen nur die ländlichen Gebiete besetzen kann.
                Um eine weitere Anzahl von Pfirsichen werden beide Seiten miteinan-
                der ringen. Die kleinen und mittelgroßen Städte an den Eisenbahn-
                linien, wie an der Linie Datung—Pudschou nördlich von Taiyüan,
                am mittleren Teil der Linie Peiping—Suiyüan, an der Linie Peiping—
                Liaoning, der Linie Peiping—Hankou nördlich von Dschengdschou,
                der Linie Dschengding—Taiyüan, den Linien Baigui—Djintscheng ,
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                Dödschou—Schidjiadschuang, Tientsin—Pukou, Tsingtao—Tsinan,
                der Lunghai-Linie östlich von Dschengdschou — sie alle werden un-
                bedingt Gegenstand des Kampfes sein, sie alle sind die kleinen und
                mittelgroßen Früchte jener Pfirsichbäume, die mit dem Blut und
                Schweiß des Volkes der befreiten Gebiete begossen wurden. Ob diese
                Orte letzten Endes in die Hände des Volkes fallen werden, läßt sich
                jetzt noch nicht sagen. Jetzt kann man nur zwei Worte dazu sagen:
                hart kämpfen. Gibt es auch Früchte, die bestimmt in die Hände des
                Volkes fallen werden? Ja, die gibt es, und zwar die großen ländlichen
                Gebiete und die vielen Städte in den Provinzen Hopeh, Tschahar und
                Jehol,  im größten Teil von Schansi, in Schantung und im nördlichen
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                Teil von Kiangsu, wo sich ein Dorf mit dem anderen zusammenge-
                schlossen hat und etwa hundert Städte, 70—80 Städte oder 40—50
                Städte ein Gebiet bilden — also insgesamt drei, vier, fünf oder sechs
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