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bilden hauptsächlich unsere Stärke und der Grad unseres politischen
Bewußtseins. Können wir auf Grund der allgemeinen Tendenz in der
internationalen und inneren Lage und der Stimmungen im Volk durch
unseren Kampf erreichen, daß der Umfang des Bürgerkriegs beschränkt
oder der Ausbruch eines umfassenden Bürgerkriegs verzögert wird?
Eine solche Möglichkeit besteht.
Wenn Tschiang Kai-schek ohne weiteres einen Bürgerkrieg ent-
fesseln will, wird er auf viele Schwierigkeiten stoßen. Erstens haben
die befreiten Gebiete eine Bevölkerung von 100 Millionen, eine Armee
von einer Million Mann und über zwei Millionen Angehörige der
Volksmiliz. Zweitens sind die politisch bewußten Menschen in den
von der Kuomintang beherrschten Gebieten gegen einen Bürgerkrieg,
was bedeutet, daß Tschiang Kai-schek einigermaßen im Zaum gehalten
wird. Drittens gibt es auch innerhalb der Kuomintang eine Reihe von
Leuten, die mit einem Bürgerkrieg nicht einverstanden sind. Zwischen
der gegenwärtigen Lage und der des Jahres 1927 besteht ein sehr großer
Unterschied. Insbesondere sind die Verhältnisse in unserer Partei ge-
genwärtig ganz anders als im Jahre 1927. Damals steckte die Partei
noch in ihren Kinderschuhen, sie hatte noch keinen klaren Kopf, sie
besaß keine Erfahrung im bewaffneten Kampf und befolgte nicht die
Richtlinie, jeden Schlag mit einem entsprechenden Gegenschlag zu be-
antworten. Heute ist das Niveau des politischen Bewußtseins unserer
Partei weit höher.
Es geht nicht nur um unser eigenes politisches Bewußtsein, um das
politische Bewußtsein der Vorhut des Proletariats, sondern auch um
das politische Bewußtsein der Volksmassen. Solange das Volk kein
politisches Bewußtsein besitzt, ist es durchaus möglich, daß die Früchte
der Revolution an andere verschenkt werden. Das ist in der Ver-
gangenheit vorgekommen. Heute ist jedoch das Niveau des politischen
Bewußtseins des chinesischen Volkes weit höher. Niemals zuvor war
das Ansehen unserer Partei beim Volk so hoch wie heute. Doch gibt
es im Volk, hauptsächlich in den japanisch besetzten und in den Kuo-
mintang-Gebieten, noch eine ziemlich große Anzahl von Menschen, die
zu Tschiang Kai-schek Vertrauen haben, die sich Illusionen über die
Kuomintang und die USA machen, und Tschiang Kai-schek seinerseits
bemüht sich auch, solche Illusionen zu verbreiten. Wenn dieser Teil
des chinesischen Volkes politisch noch nicht bewußt ist, beweist das,
daß unsere Propaganda- und Organisationsarbeit noch sehr ungenügend
ist. Das Volk aufzuklären ist nicht leicht; es bedarf sehr vieler gründ-
licher Arbeit unsererseits, um die Köpfe der Menschen von irrigen An-

