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LAGE NACH DEM SIEG IM WIDERSTANDSKRIEG UND UNSER KURS  17

            sichten zu befreien. Das Rückständige im Denken des chinesischen
            Volkes müssen wir hinwegfegen, so wie man mit einem Besen die Stube
            sauber kehrt. Ohne Auskehren verflüchtigt sich Staub niemals von
            selbst. Wir müssen unter den Volksmassen eine umfassende Propa-
            ganda- und Erziehungsarbeit leisten, damit sie die wahre Lage und
            Entwicklungstendenz Chinas erkennen und Vertrauen in ihre eigene
            Kraft gewinnen.
                Wir sind verpflichtet, das Volk zu organisieren. Was die chinesi-
            schen Reaktionäre betrifft, so sind wir verpflichtet, das Volk zu or-
            ganisieren, damit es sie niederschlägt. Für alles Reaktionäre gilt, daß
            es nicht fällt, wenn man es nicht niederschlägt. Es ist die gleiche Regel
            wie beim Bodenkehren — wo der Besen nicht hinkommt, wird der
            Staub nicht von selbst verschwinden. Am Südrand des Grenzgebiets
            Schensi-Kansu-Ningsia gibt es den Djiädsi-Fluß. Südlich von ihm
            liegt der Kreis Luotschuan, nördlich der Kreis Fuhsiän. Das Südufer
            und das Nordufer sind zwei verschiedene Welten. Der Süden ist Kuo-
            mintang-Gebiet; da wir dort nicht hingekommen sind, ist das Volk
            nicht organisiert, es gibt dort daher noch eine ganze Menge Schmutz.
            Manche unserer Genossen glauben nur an den politischen Einfluß; sie
            bilden sich ein, man könne durch politischen Einfluß alle Probleme
            lösen. Das ist ein Aberglaube. Im Jahre 1936 hielten wir uns in Baoan
            auf.  40 bis 50 Li entfernt lag ein befestigtes Dorf, das sich in der
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            Gewalt eines despotischen Großgrundherrn befand. Da damals das
            Zentralkomitee der Partei seinen Sitz in Baoan hatte, konnte man den
            politischen Einfluß als sehr groß bezeichnen, aber die Konterrevolu-
            tionäre in diesem Dorf wollten sich um keinen Preis ergeben. Wir
            fegten im Süden, wir fegten im Norden, es half nichts — erst als wir
            mit unserem Besen mitten im Dorf ausfegten, rief der Grundherr aus:
            „O weh! Ich geb’s auf.“  In der Welt geht es immer so zu. Wenn
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            man die Glocke nicht zieht, läutet sie nicht. Wenn man den Tisch nicht
            rückt, bewegt er sich nicht. Wäre die Rote Armee der Sowjetunion
            nicht in Nordostchina eingerückt, hätte Japan nicht kapituliert. Wenn
            unsere Truppen die Truppen des Feindes und die Marionettentruppen
            nicht bekämpfen, werden diese ihre Waffen nicht abliefern. Erst wenn
            der Besen dazwischenfährt, kann der politische Einfluß seine volle
            Wirkung haben. Unser Besen, das ist die Kommunistische Partei, die
            Achte Route-Armee und die Neue Vierte Armee. Nimmt man den Be-
            sen zur Hand, muß man auskehren lernen; man darf nicht im Bett lie-
            genbleiben und glauben, es würde schon ein Windstoß kommen und
            allen Staub hinwegblasen. Wir Marxisten sind revolutionäre Realisten,
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